Die Haartransplantation kann als eine Behandlungsmethode beschrieben werden, die bei Haarausfall langanhaltende Ergebnisse bieten kann. Die in unserer HC Poliklinik durchgeführte Haartransplantation lässt sich folgendermaßen definieren; es handelt sich um eine mikrochirurgische Anwendung, die in einem chirurgischen Krankenhausumfeld durchgeführt wird. Der Begriff „mikrochirurgischer Eingriff" bedeutet Folgendes: Im Gegensatz zu klassischen chirurgischen Methoden kann die Haartransplantation mit einer weniger invasiven Technik durchgeführt werden.
Die Haartransplantation stellt eine bevorzugte Behandlungsoption für Personen dar, die unter dem medizinisch als androgenetische Alopezie bezeichneten, im Volksmund bekannten „männlichen Haarausfall" leiden. Darüber hinaus können auch Personen mit narbenbedingtem Haarverlust oder Haarausfall aufgrund verschiedener Haarerkrankungen nach einer ärztlichen Untersuchung in der HC Poliklinik als geeignet für eine Haartransplantation eingestuft werden.
Grundsätzlich können Personen im Alter von etwa 20 bis 60 Jahren nach einer ärztlichen Untersuchung und medizinischen Bewertung als Kandidaten für eine Haartransplantation in Betracht kommen. Die Vorbereitungs- und Erholungsphase des Patienten kann je nach individueller Situation variieren und umfasst im Durchschnitt ein Programm von etwa 3 Tagen. Die Dauer des Eingriffs hängt von der Anzahl der zu transplantierenden Grafts und dem individuellen Bedarf ab; sie kann durchschnittlich zwischen 6 und 8 Stunden betragen. Um möglichen Komplikationen sofort begegnen zu können, wird bevorzugt, dass der Eingriff in einem vollständig ausgestatteten Krankenhaus durchgeführt wird. Die Haartransplantation wird von einem Team aus Fachärzten und erfahrenen medizinischen Technikern durchgeführt. Das endgültige Erscheinungsbild des Haarwachstums kann etwa 6 bis 18 Monate in Anspruch nehmen. Ab dem Tag nach dem Eingriff kann der Patient bis zum 18. Monat einen schrittweisen Haarwachstumsprozess erleben.
1. Beratung: Die Phase, in der der Arzt einen individuellen Behandlungsplan erstellt und ein passendes Haarlinien-Design entwirft.
2. Vorbereitung: In dieser Phase wird der Behandlungsbereich sterilisiert und eine örtliche Betäubung verabreicht.
3. Extraktion: Der Prozess der einzelnen Entnahme der Haargrafts aus dem Spenderbereich des Patienten.
4. Erstellung der Empfängerstellen: Die Phase, in der unter Berücksichtigung der natürlichen Wuchsrichtung der bestehenden Terminalhaare die Empfängerstellen geöffnet werden.
5. Implantation: Die Phase, in der die entnommenen Grafts in einem mit der natürlichen Haarwuchsrichtung übereinstimmenden Winkel in den Empfängerbereich eingesetzt werden.
6. Anwendungen nach dem Eingriff: Diese Phase umfasst das Anlegen eines Verbands im transplantierten Bereich sowie PRP-Anwendungen, die zur Unterstützung des Heilungsprozesses empfohlen werden können.
7. Nachsorge & Haarwäsche: Die Haarwaschphase, die für etwa 15 Tage unter ärztlicher Anleitung empfohlen wird. In diesem Zeitraum sind sowohl der Spender- als auch der Empfängerbereich empfindlich, weshalb die Waschung mit großer Sorgfalt durchgeführt werden sollte.
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